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Bei ADHS nicht sofort Medikamente

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Foto: Sheep purple / flickr.com

Vor rund dreißig Jahren erhielt das „Zappelphilipp- Symptom“ die offizielle Bezeichnung Aufmerksamkeits – Defizit – Hyperaktivitäts – Störung, kurz ADHS. Seither steigt die Zahl der Diagnosen jährlich an. Vielfach heißt im Falle der Diagnose, das Kind leide unter ADHS, die Lösung Medikamente. Doch lösen diese in der Regel nicht das Problem, sondern lindern nur die Symptome. Eltern können allerdings auch ohne Medikamente ihren Kindern helfen, denn ganz ohne ist die medikamentöse Behandlung nicht.

Bei ADHS hilft das Computer-Lernspiel TAIL

Schon tausendfach hat sich bei Kindern, die an ADHS leiden, spezielles Computertraining bewährt. Nun ist eine Lernsoftware unter dem Namen „TAIL“ auf den Markt gekommen, die eine gute Alternative bietet, die Defizite der erkrankten Kinder unter Kontrolle zu bringen. Kinder, die an ADHS leiden, sind unkonzentriert bei den Hausaufgaben, haben keine Geduld beim Spielen und stören auch oft den Unterricht. Sie reagieren oft unaufmerksam, unkontrolliert und ungeduldig. Unter diesen Defiziten leiden in Deutschland über eine Million Kinder.

Kinder bekommen in NRW immer mehr Psychopharmaka verabreicht

Die Abgabe von Psychopharmaka an Kinder ist in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2006 bis 2009 um 72% gestiegen. Vor allem ADHS wird mit dem Medikament verstärkt behandelt. Betroffen davon sind 3,6% der Minderjährigen, die dann das entsprechende Mittel verschrieben bekommen, berichtet die Krankenkasse KKH-Allianz in Düsseldorf. Den Spitzenplatz beim Verbrauch der Psychopharmaka durch Kinder und Jugendliche nimmt mit diesen Zahlen Nordrhein-Westfalen neben Mecklenburg-Vorpommern ein.

Im Kindesalter beginnende psychische Störungen werden als ADHS oder ADS bezeichnet. Zu erkennen ist die Krankheit an den Symptomen wie Aufmerksamkeitsschwäche, impulsives Verhalten oder auch Hyperaktivität. Doch ist nicht gleich jedes Kind, das „zappelig“ oder unaufmerksam ist, gleich an ADHS erkrankt. Vielleicht ist es eben nur sehr verspielt, lebendig, lebhaft und reizoffen. Auch kann das Verhalten ganz andere, vielfältige Ursachen haben, und eine genaue ärztliche Abklärung ist notwendig.

Quelle: shortnews.de

Ein neues Internetportal informiert über das ADHS-Syndrom

Im Internet informiert ein neues Portal über das weitverbreitete ADHS-Syndrom (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung). Eltern können unter adhs.info unter anderem erfahren, wie das Syndrom festgestellt wird – und was sehr wichtig ist, wie man diese Krankheit behandeln kann. Hinter diesem Portal seht die Uniklink Köln.

Kinder, die unter ADHS leiden, sind teilweise sehr unberechenbar. Eltern bekommen im Netz nun Tipps, was sie selbst verändern können. Die Eltern müssen ihre Kinder fortwährend ermahnen, die aufgetragene Aufgabe zu erfüllen. „Vergessen“ diese Kinder aufgrund Ihrer Krankheit, die Aufgaben zu erledigen, beginnen die Eltern meisten zu schimpfen, werden ärgerlich, drohen und strafen – oder um Ruhe zu haben, geben sie einfach nach. Für die Erziehung ist aber Beides nicht günstig. Dabei bekommen die Eltern das Gefühl, immer nur mit ihrem Kind zu nörgeln. Doch müssen diese sich bewusst werden, was im täglichen Leben alles von den Kindern mit ADHS positiv erfolgt.