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Soviel Taschengeld gab es 2011 für Kinder

Die Taschengeld-Bilanz des Jahres 2011 lässt nur wenig von einer Krise erkennen: insgesamt 1,67 Milliarden Euro haben Familien in Deutschland im vergangenen Jahr als Taschengeld in die Kassen ihrer Kinder fließen lassen, etwas mehr als im Jahr zuvor. Damit bekommen Kinder im Durchschnitt 24,79 Euro pro Monat, wobei das Taschengeld für Jungen meist etwas großzügiger ausfällt als für Mädchen. Die Ungleichbehandlung ist aber nicht unbedingt nachteilig, denn bei Geldgeschenken werden Mädchen meist großzügiger bedacht, sodass keine großen Differenzen entstehen. Welches Taschengeld sollten Kinder in welchem Alter bekommen?

„Mama, ich brauch Geld!“ – Grundsätzliches zum Taschengeld

Meistens ist das Taschengeld die einzige Geldquelle für persönliche Wünsche der Kinder und Jugendlichen. Manche Kinder schaffen, viel davon zu sparen, andere geben das Geld in kürzester Zeit aus. Einige können das Geld optimal einteilen, andere sind immer knapp bei Kasse. Ganz gleich, wieviel Taschengeld ein Kind bekommt, es kann eine wichtige Lernhilfe für das spätere finanzielle Leben sein.

Mama, ich brauch mehr Geld!

Je älter Kinder werden, desto größer werden auch ihre Wünsche. Irgendwann einmal kommt dann unweigerlich die Bitte an die Eltern, das Taschengeld zu erhöhen. Bis zu einem gewissen Alter und einem gewissen Betrag mag diesem noch von den Eltern entsprochen werden, doch irgendwann einmal ist der Punkt gekommen, an dem die Eltern mit dem Satz kontern: „Such dir einen Job.“ Doch ab welchem Alter und in welchem Umfang ist dies Kindern eigentlich erlaubt?

Kindern sollte der Umgang mit Geld recht früh beigebracht werden

Es ist wichtig für die Eltern, Kindern recht früh den Umgang mit Geld beizubringen. Die Mädchen und Jungen lernen schon mit kleinen Centbeträgen, was diese für einen Wert haben und was es dafür zu kaufen gibt. Die Familientherapeutin Erika Steul erklärt in der Zeitschrift „Eltern family“, dass das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt wird. Die Eltern sollten auch mit Ihren Kindern über Wünsche nach PC-Spielen, Handys oder Kleidung reden. Ohne sie gleich zu erfüllen, reicht es schon, wenn Sie Verständnis für die Anliegen der Kleinen zeigen, mit Sätzen „ Als ich klein war, hätte ich das auch gerne gehabt“.

Umfrage: Eltern sparen nicht bei Bildung

Einer aktuellen Umfrage zufolge scheint Eltern die Bildung ihrer Kinder wichtiger zu sein als alles Andere. Denn wie die Umfrage des Marktforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des „Studienkreis“ aufzeigt, sparen Eltern lieber in anderen Bereichen als bei der Bildung. Bei der Studie gab der Großteil der Befragten an, bei der Unterhaltungselektronik einzusparen. Bei der Bildung ihrer Kinder wollten aber nur neun Prozent der Befragten Einsparungen vornehmen.

Der Studie zufolge werden in 76 Prozent der Haushalte Hoffnungen auf Computer oder Handys nicht erfüllt, sofern das Geld für die Ausbildung der Kinder benötigt werde. Fast die Hälfte aller Kinder der befragten Eltern müssen der Umfrage zufolge bei Spielzeug und beim Urlaub zurückstecken. Hobbys und Freizeitaktivitäten werden dagegen bei 28 Prozent der Befragten gestrichen. Überraschend hoch auch die Zahlen für Kleidung (39 Prozent) und Taschengeld (22 Prozent).

Die Schulbildung zurückzufahren ist den Angaben des privaten Bildungsanbieters zufolge nur eine Option für Familien mit enorm engen Budget. Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro sind es der Studie zufolge 16 Prozent der Eltern, die weniger Geld für die Bildung ihrer Kinder ausgeben.

Quelle: Firmenpresse