Tag Archives: Impfung

Impfen ohne Schrecken

Nicht nur für Kinder sind Impfungen schmerzhaft und unangenehm. Doch anders als bei Erwachsenen können die Injektionen Kinder tatsächlich traumatisieren, so dass diese auch noch viele Jahre später sich vor Spritzen fürchten. Eltern können ihren Kindern dabei helfen, die Angst vor dem Pieks zu verlieren und dem unangenehmen Prozedere ein wenig den Schmerz nehmen.

Impf-Studie: Süßer Trost hilft gegen den Schmerz

Bild: pixelio.de / meltis

Eine neue Studie, die im Fachblatt „Archives of Diseases in Childhood“ erschien, gab bekannt: Babys, die kurz vor dem Nadelstich Süßes bekamen, nehmen den Schmerz weniger deutlich wahr, vergießen kaum Tränen und können danach auch deutlich schneller wieder lachen.

NRW: Gesundheitsamt prüft Impfpässe von Schülern

Um mögliche Lücken in der Impfversorgung von Schulkindern rechtzeitig aufzudecken und Eltern eine Empfehlung bezüglich neuer Impfungen auszusprechen, bietet das Gesundheitsamt des Landkreises Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) ab sofort für alle Schüler der vierten Klasse eine Prüfung des Impfpasses an. In Nordrhein-Westfalen sind aktuell besonders viele Kinder an den häufig unterschätzten Masern erkrankt.

In Niedersachsen ist jedes neunte Kind nicht ausreichend gegen Infektionskrankenheiten geimpft

Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass jedes neunte Kind in Niedersachsen nicht ausreichend geimpft ist. Über einen sogenannten Nestschutz verfügen neugeborene Kinder, die durch die mütterlichen Antikörper gegen bestimmte Erkrankungen immun sind. Allerdings nur für die Infektionskrankheiten, die eine Mutter gehabt hat, oder gegen die sie geimpft ist. Nach der Geburt bauen sich beim Baby diese Antikörper langsam ab, und nach dem ersten Lebensjahr besteht meistens kein Schutz mehr. Mit dem Aufbau des Impfschutzes gegen diese Krankheiten ist es wichtig, möglichst früh zu beginnen, empfiehlt die Krankenkasse TK Niedersachsen.

Sorge über Engpass bei Impfstoffen für Kinder

In Deutschland herrscht große Sorge über einen Engpass für Impfstoffe. Insgesamt sieben Kinderimpfstoffe sollen Angaben von Fachleuten zufolge seit Mitte Januar 2010 in Deutschland nicht mehr lieferbar sein. Grund hierfür: die Hersteller haben ausgelastete Kapazitäten aufgrund der Schweinegrippe-Impfstoff-Produktion. Besonders besorgniserregend ist hierbei nach Auffassung der Ständigen Impfkommission des Bundes der Engpass des einzigen verfügbaren Sechsfach-Impfstoffes. Dies bedeutet, gegen die wichtigsten Kinderkrankheiten kann nun eine komplette Geburtskohorte von Säuglingen im ersten Lebensjahr aktuell nicht immunisiert werden.

Nachschub-Probleme gibt es auch beim Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Windpocken, Röteln, Mumps und Masern. Gegenwärtig ist es in Deutschland den Angaben zufolge lediglich möglich, die geplanten Impftermine zu verschieben. Alternative hierzu seien Einzelimpfungen, wobei Kinder hier dann häufigere Spritzen in Kauf nehmen müssen. Nach Angaben des britischen Produzenten GlaxoSmithKline (GSK) soll die missliche Lage für Ärzte, Kinder und Eltern bald entschärft werden. Allerdings kann es dem Hersteller zufolge Verzögerungen bis in das zweite Quartal des Jahres 2010 geben.

Quelle: n-tv