Tag Archives: Nachwuchs

Stehlende Kinder

Wenn ein Kind gestohlen hat, so sitzt der Schock bei den Eltern darüber zunächst tief. Dabei erscheint das Stehlen in einem Laden vergleichsweise schwerer, als das Entwenden von Gegenständen daheim. Der Tatbestand ist allerdings in beiden Fällen der gleiche. Wenn dieses geschieht, sollten Eltern in jedem Falle ein ruhiges und vertrauensvolles Gespräch mit ihren Kindern suchen und den Nachwuchs nicht gleich als kriminell verurteilen.

Kinder machen glücklich – oder nicht?

Lärm, Geschrei und viel Arbeit – sind Kinder nun ein Segen oder eine Belastungsprobe? Eine aktuelle Studie des rostocker Demografen Mikko Myrskylä beweist, dass Kinder für ihre Eltern meist beides sind: Problemfaktor und Glücksquelle zugleich. Er stellte in seinen Untersuchungen fest, dass Eltern mit zunehmenden Alter glücklicher werden. Das sind doch gute Aussichten, oder?

Stuttgart: Helfer für junge Mütter und Familien mit Babys gesucht

Bild: Lisa Schwarz/pixelio.de

Die Anfangszeit als junge Familie ist oft nicht einfach – besonders dann, wenn man nicht das Glück hat, viele helfende Verwandte oder Freunde vor Ort zu haben. Wo früher Großeltern, Onkel und Tanten einsprangen, ist heutzutage oft niemand da, der mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Das Projekt „Wellcome“ will nun Ehrenamtliche vermitteln, die jungen Familien unter die Arme greifen.

70 Prozent der deutschen Babys tummeln sich bereits im Web

Foto: Inferis / flickr.com

Hat Ihr Baby schon einen Facebookaccount? Twittern Sie die ersten Schritte Ihres Nachwuchses? Pflegen Sie eine eigene Homepage für Ihren Stammhalter? Wenn nicht, dann gehören Sie anscheinend zu den wenigen Eltern, die ihr Kind nicht öffentlich zur Schau stellen. Unglaubliche 70 Prozent der Eltern in Deutschland sorgen nämlich dafür, dass ihre Kleinen im Web zu finden sind.

Babywunsch adé? – Mütter zwischen Kind und Karriere

Deutschlands Frauen stecken mitten in einer großen Identitätskrise: Sie wollen liebevolle, perfekte Mütter sein und dennoch attraktive, gelassene Karrierefrauen bleiben. Zu diesem Schluss kam eine Studie des Kölner Rheingold-Instituts, bei der 1000 repräsentativ ausgewählte Frauen zwischen 20 und 40 Jahren befragt wurden. Unter ihnen befanden sich sowohl Mütter als auch Frauen mit und ohne Kinderwunsch.

Bei schlechter Laune Kinder um Nachsicht bitten

Oft haben Eltern schlechte Laune und schimpfen ohne Grund mit Ihren Kindern. Es ist jedoch sehr wichtig, dem Nachwuchs das Verhalten zu erklären. So sollten sich Erwachsene gegebenenfalls bei den Kindern entschuldigen und die gemachten Fehler eingestehen. Darauf weist Karin Jakob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth hin.

Dass sie nicht wegen dem Verhalten der Kinder geschimpft haben, sollten die Eltern deutlich zu erkennen geben. Es ist normal, dass auch von den Erwachsenen Fehler gemacht werden, und nur durch das Erklären können die Kinder daraus lernen. Sobald ihre Kinder auch etwas ungerecht finden, sollten sie ermutigt werden, den Eltern das zu sagen. Wie sich dann die Situation bereinigen lässt, könnte gemeinsam besprochen werden. Wenn die Eltern gereizt sind, sollten sie auch nachdenken, was die Gründe dafür sein könnten. Gerade wenn sie schlechte Laune haben, und dann nicht die Nerven zu verlieren, wäre es ratsam, den Kindern dieses schon vorher mitzuteilen.

Quelle: Märkische Allgemeine

Getrennt lebende Eltern: Jeder hat in den Ferien Anspruch auf die Kinder

In der Regel hat ein getrennt lebendes Elternteil einen Anspruch, seinen Nachwuchs in der Ferienzeit für die Hälfte zu sich zu nehmen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf rät, am besten den Umgang gleich an den Anfang der Schulferien zu legen. Das Kind hat dann, bis die Schule wieder beginnt, genügend Zeit, das Erlebte bei dem anderen Elternteil zu verarbeiten. Sinnvoll ist es auch, dass kleine Kinder einige verlängerte Wochenenden schon vor den Ferien beim dem Umgangsberechtigten zu verbringen. Damit kann es sich leichter in die anderen Verhältnisse eingewöhnen.

Länger als 14 Tage sollen Kinder bis zwölf Jahre grundsätzlich nicht von der Hauptbezugspersonen getrennt werden. Die Verbraucherschützer erläutern unter Bezugnahme auf verschiedene Urteile, dass dem Kind auch keinen längeren Aufhalt bei einem Elternteil, das es kaum kennt, aufgezwungen werden kann. Die Verbraucherzentrale NRW bietet den Eltern die sich trennen oder getrennt haben einen Ratgeber mit dem Titel „Eltern und Kinder bei Trennung und Scheidung“ an.

Quelle: Märkische Allgemeine